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Schall & Rauch
Gloria’s Getdown   Hellfire   Honky Tonk
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Chicago Bagels in der Osterstraße lud Mitte Februar zu „Gloria’s Getdown” ein – und die Partymeute ließ es sich gut gehen. DJ Erich servierte Tunes der 70er bis 90er, das Thekenteam die passenden Leckereien in flüssiger und fester Form.
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leer Hellfire – das überregionale Aushängeschild einer AC/DC-Coverband, hat sich im Februar erneut übertroffen: 2.500 Gäste in der ausverkauften Volksbankarena ließen die Ohren rot werden und die Zapfhähne glühen.
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leer Das Honky Tonk-Festival war wieder in der Stadt zu Gast. Zahlreiche Musikliebhaber zogen im März bis in den frühen Morgen durch die Innenstadt von Kneipe zu Kneipe, um sich von feinster Livemusik begeistern zu lassen.
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Rosenmontag    
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Der Rosenmontag im Deseo ist jedes Jahr die feste Party-Größe für alle Karnevallisten. Auch 2020 stimmungstechnisch das Höchste, was die Stadt zu bieten hat. Alle Tänzerinnen und Tänzer waren hübsch verkleidet. Pott Heißa, Hildesheim!
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Sparkasse präsentiert Corona-Car-Concert am 4. Juli

Hildesheim, 16.06.2020

Trotz Abstandsregelungen muss auch Hildesheim nicht auf Live-Konzerte verzichten. Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine bringt die lokalen Newcomer-Stars vor die Windschutzscheiben und die Livemusik in die Autoradios – beim Corona-Car-Concert am 4. Juli kann man die Bands Taylor, Sidek!ck, 311 und die Singer-Songwriterin Lina Brockhoff live erleben.

Zum Abschluss der erfolgreichen Events auf dem Hildesheimer Volksfestplatz hat die Sparkasse als einer der Drive-In-Sponsoren noch ein besonderes Highlight für alle jungen Hildesheimer. Vier Bands und Musiker live on stage an einem Abend. „Es ist toll, gerade dem Musiker-Nachwuchs diese außergewöhnliche Bühne für ein Konzert bieten zu können“, freut sich Karl-Heinz Krüger von der Sparkasse. „Die werden in ein paar Jahren ihren ungläubigen Kindern erzählen, dass sie vor 250 Autos aufgetreten sind!“ Und damit dieser Auto-Parkplatz, also der Zuschauerraum, richtig voll wird, ist der Eintritt zu diesem Sommerkonzert frei.

Brian Taylor, Sänger der Band Taylor, hat das Line-Up zusammengestellt. „Ich wollte eine Mischung verschiedenen Musikstile bei diesem Konzert präsentieren. Es zeigt, wie vielfältig und kreativ der lokale Musiker-Nachwuchs ist.“ Gleichzeitig freut sich der Musiker, dass mit der Gage für diesen Auftritt das Geld für die Produktion des neuen Taylor-Albums „Helden von morgen“ zusammengekommen ist.

Folgende Bands und Musiker treten am 4. Juli ab 17 Uhr auf dem Volksfestplatz auf:

Lina Brockhoff

Lina Brockhoff

Lina Brockhoff ist eine junge Singer-Songwriterin aus Hamburg. Die 19-jährige Newcomerin veröffentlichte im letzten Jahr ihre Debüt EP “Fading Lines“. Mit ihren gefühlvollen, autobiografischen Songs über Zwischenmenschlichkeit und das Erwachsenwerden in einer gläsernen Zeit tourte die aus Hildesheim stammende Künstlerin bereits durch ganz Deutschland.

311

311 bestehen aus drei Rap-Artists, die sich diesen Slot teilen: Hektik, MB und Karanova.

Hektik311

Philipp Warschun ist Hektik311. Unter diesem Künstlernamen rappt der Harsumer: „In meinen Texten drücke ich aus, was in mir vorgeht und ich verarbeite, was ich erlebe.“ Seit sieben Jahren macht er Hip-Hop. In Zeiten, wo der Mainstream größtenteils aus einem Guss kommt, zeigt Hektik die andere Seite des Hip-Hops.

MB und Karanova

MB und Karanova sind zwei Hildesheimer Musiker, deren Wege sich vor Jahren gekreuzt haben und die seitdem gemeinsam Musik machen und leben. Sie sind ein Team, das unterschiedlicher nicht sein könnte. Während MB berührende Musik für die Seele macht, kämpft sich Karanova durch die Battlelandschaft Deutschlands. Beim Weedbeat Festival begeistern sie regelmäßig ihr Publikum.

Sidek!ck

Sidek!ck

Sidek!ck sind da für alle Alltagshelden, die einfach mal ein bisschen Unterstützung brauchen, um den Rest des Tages zu überstehen oder jemanden suchen, mit dem man gut abrocken kann. Sidek!ck hat sich Duelle mit den Foo Fighters und Placebo geliefert und dabei nicht nur den Mut bewiesen, es mit den harten Punks und Rockern aufzunehmen, die Band traut sich auch ihre verletzliche Seite zu zeigen. Eigentlich wollten sie das Cape schon an den Nagel hängen, aber sie haben noch so viel zu sagen.

Taylor

Taylor

Taylor kreieren eine neue Art von Live-Musik, Flow, Spirit und virtuos eigenem Klang, der in solch einer Konstellation beispiellos erscheint. Schnell wird deutlich, warum Taylor vor der Bühne immensen Anklang findet. Mit deutschen Texten, einer Menge Tiefe und einem einzigartigen Gitarrensound gelingt es Taylor eine Show zu gestalten, die besessen durchdacht und akribisch erarbeitet worden ist.


Nur mit einer gültigen Eintrittskarte kann man das Konzert besuchen. Die Karten gibt es unter www.thega-filmpalast.de solange der Vorrat reicht. Ordner kontrollieren, dass die Corona-Verhaltensregeln im Fahrzeug und auf den Platz eingehalten werden. Getränke und Speisen kann jeder selbst mitbringen und verzehren.

Die Sparkasse knüpft mit diesem Newcomer-Event an ihre Veranstaltungen aus den 80er- und 90er-Jahren. Karl-Heinz Krüger: „Damals haben wir die Sporthalle gerockt und bei mancher Band haben einem die Ohren gedröhnt. Diesmal findet die Party im Auto statt und jeder ist am Autoradio sein eigener Soundmaster!“

Weitere Infos:

Sparkasse Hildesheim Goslar Peine
Karl-Heinz Krüger, 0163 7754415

Brian Taylor, 0151 50405525

Editorial
Daniel Rothert und Kilian Schwartz

Das wichtigste beim Ausflippen ist das Aufwärmen. Wer einfach losflippt, ohne die müden Muskeln hier und da ein wenig getätschelt zu haben, dem zwickt’s schnell in den Waden. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man lange nicht mehr richtig geflippt ist. Vielleicht ist das eine der fiesesten Begleiterscheinungen der Corona-Pandemie: Wer gerne ungestüm ist und Lust am Toben hat, kann das zurzeit höchstens im Alleingang praktizieren. Sologeflippe sozusagen. Nach zweieinhalb Monaten Shutdown sind die Glieder steif, das Gemüt maximal heiter bis wolkig und die Vorstellung, dass man vor ein paar Monaten noch im Moshpit gehopst oder im Club geknutscht hat – einfach irre. Jetzt, wo allmählich die Beschränkungen vorsichtig gelockert werden, sollte man trotzdem besonnen bleiben. Lassen wir uns vom Wunsch nach trauter Kuscheligkeit und hemmungsloser Frühsommerlaune allzu sehr mitreißen, wird die nächste Welle umso heftiger. Und bei all der Verbundenheit zu Revolte und Revolution: Wer ständig auf „die da oben“ schimpft, dem entgleitet nach und nach der Bodenhalt. Ein Virus ist weder gut noch böse, weder verschont es die Reichen, noch hat es die Armen im Fadenkreuz. Ein Virus ist unsichtbar, ungreifbar. Weil es keinerlei Angriffsfläche besitzt, macht es besonders Angst. Das Virus ist auf keiner Mission. Es ist sinnlos. Es macht nicht krank, weil jemand es dazu angestiftet oder programmiert hat. Es tötet nicht, weil es das will oder eine Aufgabe es dazu zwingt. Es tötet, weil es ein Virus ist. Manche Viren tun so etwas eben. Das muss man akzeptieren, auch wenn es schwer fällt. Dass Bill Gates, der 5G-Ausbau oder der Nikolaus Schuld an den hunderttausend Toten sind, wäre – so viel muss man sich eingestehen – schlicht zu einfach, um wahr zu sein.

Ihr haltet hier das dritte Heft in den Händen, das während der Krise entstanden ist. Obwohl wir so langsam in den Groove geraten und die Arbeit aus dem Homeoffice immer geschmeidiger läuft, wollen wir uns gar nicht zu sehr an diesen Zustand gewöhnen. Das PUBLIC-Herz fühlt sich ohne das blubbernde und pulsierende Leben in den Kneipen, Bars und Konzerträumen ein bisschen blutleer an. Auch im Juni haben wir auf einen Veranstaltungskalender verzichtet. Doch die Veranstalter und Kulturmacher gehen mit neuen, spannenden Formaten wieder ans Werk. Über die erste digitale Ausgabe des Prosanova-Festivals (Seite 4) geht es im Heft ebenso wie um die Drive-In-Events auf dem Schützenplatz (Seite 20 und 21), „PopUp“-Konzerte (Seite 12) oder KUFA TV, das neue Online-Fernsehformat der Kulturfabrik Löseke (Seite 25). Und es duftet nach Hoffnung! Hildesheimer Musikerinnen und Musiker haben verraten, welche Songs ihnen persönlich ein Gefühl von Zuversicht bescheren (auf Seite 26 und 27). Was könnte derzeit wichtiger sein?

Wärmt Euch gut auf, auf baldiges Ausflippen!

Daniel Rothert, PUBLIC-Herausgeber
Kilian Schwartz, PUBLIC-Redaktionsleiter

Aktuelle Ausgabe
PUBLIC Ausgabe 07/2020
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Arnekengalerie
PUBLIC präsentiert:
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Pfeil Hellfire
1.2., 19 Uhr, Volksbank-Arena
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Pfeil Martin Reinl & Carsten Haffke
7.2., 20 Uhr, Audimax
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Pfeil Fips Asmussen
22.2., 20 Uhr, Audimax
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40. Todestag von Ian Curtis
Joy Division Pfeil Joy Division
Multiples Ego
Am 18. Mai 1980 nahm sich der britische Sänger Ian Curtis das Leben – 40 Jahre danach ist der Mythos vom König der Traurigkeit und seiner Band Joy Division lebendiger denn je. Soeben ist ein neues Buch über den Ausnahmekünstler erschienen. PUBLIC-Autor Olaf Neumann über den frühen Tod des Sängers.

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Pete Townshend (The Who) wird 75
The Who Pfeil The Who
Unendliche Spielverlängerung
Pete Townshend zerschmetterte seine Gitarren auf der Bühne – und erweiterte den Wortschatz der Rockmusik um stilprägende Begriffe wie „Powerchord“ und „Feedback“. Im Mai wurde der musikalische Kopf der britischen Band The Who 75 Jahre alt. PUBLIC-Autor Olaf Neumann, der Townshend persönlich kennenlernte, blickt auf dessen Leben zurück

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PUBLIC Interview:
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Rückkehr der Ratten
Nach 36 Jahren hat Sir Bob Geldof mit den legendären Boomtown Rats wieder ein Album aufgenommen. Bei der Präsentation in Berlin tritt der 68-jährige Ritter und Aktivist den Beweis an, dass es noch echte Punks gibt. „Ich habe das Corona-Virus", hustet er sarkastisch zur Begrüßung. Sein Lieblingswort ist „Fuck“. Mit Bob Geldof sprach PUBLIC-Autor Olaf Neumann.

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Pearl Jam veröffentlichen „Gigaton“
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Die letzten Überlebenden
Auf ihrem elften Studioalbum zeigen Pearl Jam, was vom Grunge übrig blieb. „Gigaton“ wurde von Josh Evans betreut und nicht wie gewohnt von Produzentenlegende Brendan O‘Brien. PUBLIC-Autor Olaf Neumann hat reingehört.

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30 Jahre Schärling